Reisebericht bis Giurgiu

29.06.2018

 

 

Wir sind immer noch in Rumänien. Dies hat zwei Gründe. Einerseits waren die letzten 3 Wochen von andauerndem Regen geprägt. Dies hindert uns am zügigen Vorankommen und oft warten wir 2 bis 3 Tage, bis wir das Trampolin an einem regenfreien Tag aufstellen können. Der andere Grund ist, dass Erich der alleinige Fahrer ist und von der anstrengenden Arbeit in der Schweiz sehr erschöpft. So kommen diese Zwangspausen auch gerade gelegen und geben eine Möglichkeit zum auszuruhen.

 

 

 

28.06.2018

 

Bis an die Grenze im Süden

 

Wir fuhren Richtung Süden über Brasov bis Giurgiu. Auf dem Weg dorthin passierten wir Sinaia, einen äusserst attraktiven Touristenort und mit 67 Euro leistenten wir uns eine Nacht im Vierstern Hotel New Montana. Auch hier regnete es in Strömen und das Hotelpersonal bestätigte uns, dass es schon seit vielen Jahren nicht mehr so viel geregnet hatte und die Gäste ausbleiben.

 

Giurgiu an der Grenze zu Bulgarien hatten wir schön öfters passiert und entschieden uns, dieses Mal eine Nacht hier zu verbringen. Gerade kleinere Städtchen weisen so oft eine unentdeckte Schönheit auf und wir freuen uns darüber, dieser etwas mehr auf die Schlichen zu kommen. Die Menschen hier im Süden wirken wilder, schon fast etwas bulgarisch. Lastwagen stauten sich gleich vor unserer Pension, obschon die Grenze noch einige Kilometer weiter entfernt liegt. Der Job als Lastwagenfahrer ist wirklich anspruchsvoll und von so einigen Schikanen an den Grenzübergängen geprägt.

 

Die Donau hat hier schon eine beachtlich Breite und hat früher die Grenze zwischen zwei abgeschlossenen Reichen bedeutet. Dies ist unterdessen undenkbar, haben wir doch die Grenze in nur 20 Minuten passiert.